Als "Zivilisten" getarnt hoben ab dem 1. April 1929 Polizeischüler und Bundesheerangehörige erstmals mit, vor der Verschrottung geretteten "Brandenburgern" aus dem ersten Weltkrieg, ab. Es war der offizielle Beginn der ÖLSAG-Fliegerschule auf dem Grazer-Thalerhof.
Aber erst ab dem Jahr 1934 konnte General Alexander Löhr, Kommandant der Österreichischen Luftstreitkräfte, die Verkehrspilotenschule der ÖLSAG als Ausbildungsstätte für Militärpiloten "enttarnen". Der Thalerhof in Graz wurde mit seiner Fliegerschule zur Geburtsstätte der Fliegertruppe der ersten Republik. Nach der Besetzung durch deutsche Truppen im Jahr 1938 machte man aus dem Thalerhof einen "Leithorst" und verlegte 1943 die kroatische Fliegerschule nach Graz.
Ein absolutes Flugverbot in Österreich - nach dem Krieg durch die Alliierten verhängt - wurde erst nach langwierigen Verhandlungen gelockert und ermöglichte mit Schweizer Hilfe die Schulung von Piloten für den Aufbau einer Rettungsflugwacht.

Der Landesverband Steiermark des Österreichischen Aeroclubs gründete 1955 die erste Motorflugschule in Graz nach dem Krieg; 1959 folgt der ASKÖ und zwei Jahre später die Motorflugunion. In einer ARGE- Motorflugschule (ASKÖ und Union) bildeten Austrian Airlines ihre ersten eigenen Pilotenschüler in Graz aus.

1985 kauften Austrian Airlines das Schulgebäude des ASKÖ und bauten es zur Austrian Airlines Verkehrspilotenschule aus. Die gesamte Ausbildung bis auf das Type-Rating wurde wieder hier durchgeführt.

1995 erwarb der Flughafen Graz 74% an der AUA Schule. Als neuer Firmenname wurde "ÖLS - Österreichische Luftfahrtschule" gewählt.

Aufbauend auf den Fundamenten der AUA-Verkehrspilotenschule konnte die ÖLS die exzellente Qualität der Ausbildung halten und ausbauen.

Für den Studienzweig "AVIATION" in der Fachhochschule Graz-Eggenberg ist die ÖLS ein wichtiger Mittelpunkt der Flugausbildung für neue Berufs- und Airlinepiloten.

Mit Beginn 2007 übernahm Austrian Airlines wieder die Mehrheit an der ÖLS, um den hohen Anforderungen der JAR -FCL zu entsprechen. 
 
2011 wurde die ÖLS von der AeronautX GmbH zu 100% übernommen.